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Julis Remseck beenden erfolgreich die Datenschutzwoche
von Daniel Hannebauer | 24. Juli 2008
Während diesen sieben Tagen wollten die Jungen Liberalen gezielt durch Infostände und eine täglich aktualisierte Online-Präsenz den Bürgerinnen und Bürgern den Datenschutz und ihre persönlichen Rechte zur freiheitlichen Entfaltung nahe bringen.
Besonders großes Interesse weckte dabei „Klaas Klar”, der gläserne Bürger, welcher als gläserner Mensch all seine Geheimnisse preisgeben musste.
Los ging es am Montag in dieser Woche, als sich Klaas Klar einen Fernseher im Internet besorgte und bereits zwei Wochen später die GEZ klingelte. Am Dienstag sprach Klaas Klar über seine intimen Gedanken und einem Interesse an gleichgeschlechtlicher Liebe. Der Mittwoch ging ans Geld, als Klaas Klar erstaunt war, wie einfach und schnell man Kontostände abfragen kann. Ins Grübeln brachte ihn der Gedanke, wenn er das kann - wer kann das auch noch? Prüft der Provider bereits, was ich aus dem Internet herunterlade und zeigt mich zugleich an - das war das Thema für Donnerstag. Am 1. Juli trat der sogenannte „Petz-Paragraph” in Kraft, der die Ärzte dazu verpflichtet, den Patienten bei selbstverschuldeten Krankheiten (wie beispielweise nach Entzündung eines Tattoos) die Krankenkasse zu informieren. Warum wird denn das seit 2000 Jahre gut funktionierende Verhältnis zwischen Arzt und Patient - die ärztliche Schweigepflicht - nun abgeschafft? Dieses und noch viel mehr brachte Klaas Klar zum nachdenken. Nachzulesen unter www.julis-remseck.de .
Das große Finale war dann am Samstag, als sich Klaas Klar der Öffentlichkeit stellte.
Wir bedanken uns für das große Interesse und versprechen, uns auch zukünftig mit interessanten und aktuellen Aktionen für die freiheitlichen Rechte einzusetzen.
Topics: Datenschutz, Vor Ort |
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