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Onlineseminar

von Lisa Lenz | 10. Juni 2008

Die Olympischenspiele stehen vor der Tür, Menschenrechtler sind weitestgehend weg gesperrt und China versucht sich von seiner guten Seite zu zeigen, wenn auch meist nur mit mäßigem Erfolg. Es wurden zwar bereits wieder Gespräche mit Abgesandten des Dalai Lamas geführt, doch die Gespräche haben alles andere als einen offenen Ausgang. Doch wie sieht es wirklich in China aus? Wer oder was ist Tibet? Und warum wurden die Olympischen Spiele überhaupt vom IOC an die Diktatur in Fernost vergeben?

Hierzu informiert die Friedrich Naumann Stiftung in einem Seminar.

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit der Vergabe der olympischen Spiele an Peking blickt die Welt verstärkt auf den Gastgeber. Neben Sport und Kultur steht die Menschenrechtssituation Chinas im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Unter anderem kritisiert Amnesty International in seinem jüngsten Report neben anderen Ländern insbesondere China für Menschrechtsverletzungen im eigenen Lande.

Andererseits wird inzwischen auch in China offiziell angemahnt, rechtstaatliche und menschenrechtliche Defizite abzubauen. Die Berichterstattung über die Erdbebenkatastrophe im Mai 2008 zeigt größere Medienfreiheit. Auch wird die Zivilgesellschaft erstmals als Helfer eingebunden – nicht nur der Staat reicht die helfende Hand, die Unterstützung durch Bürger und die Internationale Gemeinschaft ist willkommen. Anzeichen eines tief greifenden gesellschaftspolitischen Wandels oder olympiabedingte Charme-Offensive? Ist eine nachhaltige Verbesserung der Menschenrechtslage zu erwarten? Wie sollten wir als Bürger, als Nation und als internationale Staatengemeinschaft mit China umgehen? Welche Chancen eröffnen die Olympischen Spiele für den politischen Dialog? Diese und andere Fragen würden wir gerne mit Ihnen und verschiedenen Chinaexperten diskutieren.

Weitere Informationen und Anmeldung

hier!

Topics: Außenpolitik, Wissen |

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