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Preise klettern, Kaufkraft sinkt

von Benjamin Seiband | 9. Mai 2008

Zwar steigen in Deutschland die Löhne immer mehr (mal mehr, mal weniger), dennoch sinkt die Kaufkraft. Woran liegt das? Das Problem an dieser Sache ist die Kaufkraft, und diese sinkt. (Die Kaufkraft bezeichnet kurz und einfach erklärt, wieviel Ware ich für das Geld bekomme.) N24 schreibt in einem Artikel folgendes:

Die Kaufkraft der Arbeitnehmer in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. In den letzten fünf Jahren büßten Arbeitnehmer 3,7 Prozent an Kaufkraft ein, wie die “Bild”-Zeitung unter Hinweis auf Berechnungen von Allianz und Dresdner Bank berichtet. Zwischen 1991 und 2007 waren es insgesamt sogar 6,1 Prozent. Nach Berechnungen der Volkswirte stiegen die Netto-Gehälter in diesem Zeitraum zwar um 28,5 Prozent, allerdings kletterten die Verbraucherpreise zeitgleich um 36,8 Prozent.

Zumindest in diesem Jahr soll es erstmals seit 2004 wieder ein Kaufkraft-Plus geben. Laut Allianz und Dresdner Bank ist mit einem Anstieg der Nettolöhne um durchschnittlich drei Prozent zu rechnen. Nach Abzug der Inflation von 2,4 Prozent bleibt unterm Strich ein Kaufkraftanstieg von 0,6 Prozentpunkten.

Außerdem findet Ihr unter dem unten stehendem Link eine interessante Flash-Animation. Damit könnt Ihr euch in spielerischer Weise die Kaufkraft zu bestimmten Produkten anzeigen lassen.

zum Artikel bei N24.de

Topics: Bundespolitik, Wirtschaft |

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