« Verboten, verboten, verboten! | Home | Junge Liberale Remseck zu Besuch im Haus der Jugend »

Manchmal ist Arbeit einfach harte Arbeit!

von Benjamin Seiband | 25. April 2008

Ist es nicht so, es gibt Tage an denen der Job einfach keinen Spaß macht? An diesen Tagen macht man eigentlich mehr anderes als eigentlich zu dem Job gehören. So muss ein Sachbearbeiter im Vertrieb viel mehr Dinge tun, als nur die Ware oder das Produkt zu vertreiben. So gehört in den meisten Büro’s noch die Ablage, die Pflege der Stammdaten, das Schreiben von Angeboten und allgemein die Verwaltung der gesamten Daten dazu. So könnte man natürlich noch jede Menge weiterer Beispiele nennen, aber das macht mir im Moment zu viel „Arbeit”.

Wie besingen es „Wir sind Helden”:

Ich finde das eigentlich ziemlich passend. Somit kann man also testen, ob man wirklich Arbeit hat. Gemäß dieser Theorie haben alle, die behaupten Spaß bei der Arbeit zu haben, keine Arbeit, oder täuscht das?

Aber ist es nicht so, dass bei uns hier als Arbeit zählt, womit man sich seinen Lebensunterhalt verdient. Also egal ob es Spaß macht oder nicht. Somit ist jeder seines Glückes selbst Schmied, ob er Spaß hat oder nicht?

Naja, ich will von beiden Theorien mal ganz abkommen und behaupte:

Manchmal ist Arbeit einfach harte Arbeit (Larry Winget)

Was meine ich denn damit? Nun, komme ich mal zurück auf meine Aussage, dass man in seinem Beruf relativ wenig macht, was eigentlich typisch für diesen Beruf ist. Sagen wir einmal: Wir machen eigentlich nur 10 % davon, was eigentlich typisch für diese Beruf ist. Also habe ich einen Beruf nur wegen den 10% gewählt und die restlichen 90 % sind einfach nur harte Arbeit.

Was möchte ich nun damit Aussagen? Nun, jeder der meint, er hätte während seiner beruflichen Laufbahn nur Spaß an der Arbeit der ist in meinen Augen völlig Naiv und stürzt sich selbst in sein Unglück. Wir müssen also weg vom Optimismus hin zum Realismus. Wenn wir schon im Vorfeld wissen, dass wir die meiste Zeit in unserem Job einfach nur die Zähne zusammenbeißen müssen, um uns dann später wieder an diesen 10 % zu erfreuen.

Genau mit diesem Ansatz gehe ich jeden morgen ins Geschäft und bringe mein bestes für die Firma.

Topics: Gesellschaft, Wirtschaft |

Einen Kommentar schreiben

du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.