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Mehr Bürgerfreundlichkeit – zumindest beim Fliegen
von Melanie Schulz | 12. März 2008
Das EU-Parlament in Straßburg hat am vergangen Dienstag die Sicherheitsbestimmungen an Flughäfen gelockert. Es sollen nun zusätzliche Sicherheits-Checks beim Umsteigen entfallen. Allerdings bleibt das Mitnehmen von Flüssigkeiten weiterhin verboten.
So hat das EU-Parlament entschieden, dass es innerhalb der EU nur noch eine Sicherheitskontrolle gibt. Dies bedeutet für den Passagier, dass er beim Umsteigen nicht noch einmal einen Check durchlaufen muss. Es soll auch durch das Prinzip der „One-Stop-Security” verhindert werden, dass ein beim Abflug in Griechenland gekauftes Parfum oder Getränk nicht beim Umsteigen am Stuttgart Flughafen konfisziert wird.
Weiterhin will die EU-Kommission auf vielfachem Wunsch bis zum Sommer einen neuen Vorschlag zu dem Thema Flüssigkeitsverbot im Handgepäck vorlegen. Dies ruft bei den Fluggästen noch immer Frust aus.
Ob ich nun einmal komplett von Kopf bis Fuß kontrolliert und durchleuchtet werde, oder ob die High-Tech-Geräte meinen Körper ein zweites mal durchsehen spielt für die Sicherheit an Bord keinen großen Wert.
Vielmehr ist es so, dass durch ein mehrfach und eine Verschärfung der Kontrollen die Flugangst verstärkt. Es wird mir somit vermittelt, dass jeder Mensch von Grund auf versucht, das Flugzeug in die Luft zu sprengen und der Sicherheitsbeamte wartet nur darauf, dass er etwas bei mir findet.
Außerdem sind die strengen Vorschriften an Flughäfen auch eine Einschränkung der Freiheit eines jeden einzelnen Menschen. Und diese Freiheit sollten wir schützen und wahren.
Wie es in dieser Hinsicht weiter geht, bleibt abzuwarten. Aber wir bleiben am Ball, versprochen!
Topics: Außenpolitik, EU-Politik |
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